Mama, ich hätte sooo gerne…

Früher oder später kommen die Kleinen mit der unvermeidlichen Frage nach einem Haustier vom Kindergarten nach Hause.

Eltern sollten die Frage nicht einfach begraben sondern sich überlegen ob die Familie bereit ist für ein Haustier. Sie sollten das für und wieder auf den Tisch bringen bevor sie dem drängen vom Nachwuchs nachgeben. Ein Haustier hat eine pädagogische Wirkung auf die Kinder da sie automatisch Verantwortung übernehmen und ist auch eine wundervolle Ergänzung für eine Familie. Es kann aber auch zu einer Last werden. Deshalb ist es für beide, also Familie und Haustier, wichtig, bevor man sich entscheidet, sich folgende Fragen zu stellen.

Wer ist verantwortlich für das Füttern, Spazieren gehen, die Pflege und der Reinigung falls ein Malheur passiert.

Wie schaut es mit einem Platz aus? Familien die in Wohnungen leben, sollten sich unbedingt überlegen welche Art von Tier man in die Wohngemeinschaft einbringt.

Eine Katze, ein Vogel oder auch Fische sind unproblematischer zu halten als ein Hund. Sie sollten nie vergessen, dass man mit einem ausgewachsenen Hund mindestens viermal-fünf mal am Tag hinaus muss. Mit einem Welpen noch viel öfter. Außerdem wird ein Wohnungshund auch mehr Auslauf benötigen wie ein Hund der einen Garten hat. weiterlesen

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Stressfaktor Silvester

Jedes Jahr wiederholt sich um die Silvesterzeit derselbe Trubel. Tage vor dem Jahreswechsel geht die Hölle sozusagen vor der Haustür los. Knallfrösche, Böller die von gedankenlosen Menschen auf den Gehsteig geworfen werden, überall zischen jede Menge Raketen in den Himmel und lösen sich mit Getöse und Geknalle in allen Farben wieder auf. Was dem Menschen anscheinend so großen Spaß vermittelt, sind für unsere Haustiere die Hölle. Die meisten unserer Lieblinge reagieren auf das Krachen, Zischen, Geflimmer und Funkeln am Himmel meist mit Angst. Sie zittern, hecheln, fangen aggressiv zu bellen an, verkriechen sich und bei manchen löst es sogar Durchfall aus.

Hunde haben einen sehr empfindlichen Gehörsinn. Der Hund nimmt Töne in Frequenzbereichen wahr, die der Mensch nicht annähernd erreicht. Da Hund und Katze den Höllenkrach automatisch ausgesetzt sind, können Sie Ihren Lieblingen nur so gut wie möglich beistehen.

Sollte Ihr Hund bei all dem Trubel ein Heulkonzert anfangen, reagieren Sie ganz ruhig und trösten Sie ihn auf keinen Fall mit Schmankerln. Er würde bei jeder Gelegenheit zu heulen anfangen und immer ein Schmankerl erwarten. Tun Sie so, als wäre Silvester mit all den Krach ein Tag wieder jeder andere auch, aber sorgen Sie dafür, dass die gewohnte Geräuschkulisse aus dem Fernseher oder Radio die Wohnung erfüllt und damit den Krach abgeschirmt. Lassen Sie die Fenster zu und gegeben falls die Rollo herunter. Beruhigungsmittel sollten Sie nur mit Absprache des Tierarztes verabreichen.

Da Ihr Liebling natürlich auch an diesem Tag sein Geschäftchen erledigen muss, sollten Sie mit ihm in der ruhigeren, wenn möglich, kracharmen Zeit rausgehen. Aber niemals ohne Leine. Der kleinste Kracher kann dem ohnehin schon gestressten Hund so erschrecken, dass er in Panik davonstürmt.

Auch Katzen reagieren auf den Lärm fatal. Sie haben ebenso ein sehr hochentwickeltes Hörsystem und nicht selten laufen sie bei diesem Höllenlärm in Panik so weit davon, dass so manches Samtpfoterl nicht mehr nach Hause findet. Auch wenn Ihr Liebling ein Freigänger ist, lassen Sie sie an diesem Tag auf keinen Fall nach draußen, selbst wenn sie herzerbarmend miaut und heult. Sorgen Sie für ein flauschiges Platzerl in der Wohnung oder im Haus und bleiben Sie ruhig. Katzen haben gewöhnlich ein ausgeprägtes Gespür für Ihre Stimmung und wenn Ihr Samtpfoterl bei Ihnen keine Hektik spürt, wird sie verstehen, dass miauen nicht notwendig ist.

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Bevor Sie sich für ein Tier von einem Züchter oder Tierhändler entscheiden, bedenken Sie bitte, dass in unseren Tierheimen und privaten Tierschutzorganisationen viele, treue, absolut liebenswerte Tiere mit Sehnsucht auf ein neues Zuhause warten!

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Stressfrei zum Tierarzt

Bevor Sie das erste Mal mit Ihren Lieblingen zum Tierarzt gehen, sollten Sie sie auf den Praxisbesuch vorbereiten indem sie z.B. Ihren Welpen oder die Katze auf den Tisch heben, am Körper abtasten, das Maul öffnen und hineinschauen, die Ohren und vielleicht noch die Pfoten untersuchen. Und das mehrmals vor dem Erstbesuch. Ganz wichtig, belohnen Sie Ihre Lieblinge wenn sie sich ruhig verhalten. Wenn Sie es vermeiden können, sollten beim ersten Mal keine Impfungen oder schmerzhafte Behandlungen durchgeführt werden. Es genügt eine gründliche Untersuchung. Und ganz wichtig, belohnen Sie Ihre Lieblinge für ihr ruhiges Verhalten. So geben Sie ihnen die Möglichkeit, eine vertrauensvolle Beziehung zum Tierarzt aufzubauen.

Sollte Ihr Hund oder Ihre Katze dennoch vor Angst zittern, in Panik verfallen und gegenüber dem Tierarzt und Helfer aggressiv werden, werden Sie nicht böse, nervös oder angespannt. Das Tier spürt Ihre innere Verfassung und wird dadurch noch ängstlicher und gestresster. Bleiben Sie ganz ruhig, so wird das Tier das Gefühl haben, in Ihrer Nähe sicher zu sein.

Wenn Sie Ihr Tier in einer Transportbox zum Tierarzt bringen, räumen Sie die Box nicht in den Dachboden oder Keller. Lassen Sie sie irgendwo im Haus oder Wohnung stehen, statten Sie sie mit einer Decke oder einem Tuch aus und legen Sie Spielzeug und hin und wieder auch ein Leckerli hinein. So wird die Box nicht nur mit unangenehmen Dingen wahrgenommen, sondern auch mit angenehmen.

Und sollte Ihr Tier trotzdem vor Angst zittern und ein aggressives Verhalten zeigen, bestrafen Sie es niemals, aber trösten Sie es auch nicht mit einem Schmankerl. Bestrafen würde das Tier nur noch unsicherer machen und das Schmankerl würde ihm zeigen, dass sein Verhalten belohnt wird. Es gibt homöopathische Mittel oder Duftstoffe die beruhigend auf Ihr Tier einwirken, aber das sollte nur mit Einverständnis des Tierarztes erfolgen.

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Alltagsgefahren für Ihren Hund

Gerade die jungen Hunden sind den meisten Gefahren ausgesetzt. Sie sind neugierig und besitzen einen enormen Spieltrieb und der wird ihnen meist zum Verhängnis.

Wenn Sie am Nähen sind, lassen Sie einen jungen Hund nicht in ihre Nähe. Heruntergefalle Stecknadeln, Nadeln und besonders Zwirn oder Garn können fatale Folgen für Ihren Liebling haben. Nicht selten kommt es vor, dass der Hund heruntergefallene Nadeln samt Zwirn frißt. Meist kann man dem Tier nur noch mit einer Operation helfen, aber auch nur wenn man rechtzeitig entdeckt, was Ihren Liebling plagt. Im schlimmsten Fall verwickelt sich der Zwirn im Darm und schneidet ihn durch die Verdauungsbewegungen durch. Tritt dieser Fall ein kann nur ein künstlicher Darmausgang gelegt werden. Das ist weder für den Hund noch für Sie lebenswert.

Plastiksäcke üben ebenfalls eine hohe Anziehungskraft für junge Hunde aus. Aus Neugierde kriecht der Hund in den Sack und wenn er merkt, dass das Atmen knapp wird, gerät er in Panik und kann sich nicht mehr befreien. Er erstickt elendlich.

Auch in der Küche lauern viele Gefahren für Ihren Liebling. Wenn Sie am Kochen sind kann es schon mal vorkommen, dass es hektische Momente gibt. Ihr Hund wird natürlich von den Gerüchen angezogen und steht dann vielleicht im Weg und sie stolpern mit kochend heissen Lebensmittel über ihn. Verbrennungen sind auch für Sie nicht ausgeschlossen. Also beim Kochen muss Ihr Liebling auf seinem Platz verharren.

Nicht nur Putzmittel sind gefährlich, sondern auch Zimmerpflanzen sowie Pflanzen die am Wegrand stehen. Da die Liste sehr lang ist und man kaum alle Giftpflanzen im Haus hat und man auch nicht allen Giftpflanzen am Wegrand begegnet, sollten Sie sich im Internet auf Seiten, die Giftpflanzen (die den Haustieren schaden) auflisten, schlau machen.

Auch sollten Sie ausgelaufenes Autoöl, Farben, Heizöl und dergleichen sofort entfernen, da diese oft giftige Stoffe enthalten. Verschmutzt sich der Hund damit und versucht er sich durch Schlecken davon zu befreien kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen.

Auch in Wasserlachen kann sich Autoöl, Benzin, Bakterien und Kot von anderen Tieren befinden. Übelkeit, Erbrechen, Teilnahmslosigkeit, Haarausfall bis hin zu Vergiftungserscheinungen können die Folge sein.

Lassen Sie niemals Ihren Hund im Auto allein zurück. Selbst wenn Sie im Hochsommer auf Reisen sind und Ihr Liebling fängt an zu hecheln kann das gefährlich werden. Außerdem müssen Sie auf die Unterbringung Ihres Hundes im Auto achten. Leider gelten bei uns Haustiere immer noch als Ware oder Sache und diese müssen verkehrssicher im Auto verstaut respektive untergebracht werden.

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Bevor Sie sich für ein Tier von einem Züchter oder Tierhändler entscheiden, bedenken Sie bitte, dass in unseren Tierheimen und privaten Tierschutzorganisationen viele, treue, absolut liebenswerte Tiere mit Sehnsucht auf ein neues Zuhause warten!

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